Geschichte

Kurzer geschichtlicher Abriss

  • 924 Flucht König Heinrich I. auf die Burg Püchau (Bichni) vor den Ungarn. Bewohner erhalten Geschenke und Privilegien. Erste schriftliche Nennung und urkundliche Erwähnung bei Thietmar von Merseburg.
  • 968 Gründung der Diözesen Magdeburg, Zeitz und Meißen. Püchau kommt zum Bistum Merseburg.
  • 981 Auflösung des Bistums Merseburg. Püchau wird Teil des Erzbistums Magdeburg.
  • 1015 Püchau kommt abermals zum 1004 wieder eingerichteten Bistum Merseburg.
  • 1222 die Herren von Brehna
  • 1346 und 1358 Bodo von Torgau
  • 1378 und 1385 Dietrich von Torgau
  • 1394 Meyner von Leißnig
  • 1397 Nickel von Heinitz
  • 1408 und 1412 Heinrich von Heinitz
  • um 1420 Püchau gelangt in den Besitz des Kurfürsten von Sachsen.
  • 1441 und 1469 Hans und Jacob von Spiegel
  • wap2.jpg1509 die Herren von Saalhausen,
    danach die von Canitz
  • seit 1603 die Herren von Ende
  • 1637 bis 1667 Heinrich von Taube
    und schließlich die Grafen von Bünau
  • 1807 bis 1945 Familie von Hohental
    (Wappen rechts)
  • 26.2.1912 Eine Windhose richtet am Dorf Püchau sowie an Schloss und Park große Schden an. Am 18.5. besichtigt der sächsische König Friedrich August III. die Schäden. Danach erfolgt der Umbau des Schlosses unter Carl Christian Gottlieb Moritz Graf von Hohental-Püchau, womit es seine heutige Gestalt erhält.
  • 1945 amerikanisches und danach sowjetisches Militär quartiert sich bis 1947 im Schloss ein.
  • 1947 wird das Schloss Alters- und Pflegeheim.
  • Seit 1998 ist das Schloss im Besitz der Leipziger Unternehmerfamilie Goldhahn.

 

Püchau ist der urkundlich erstgenannte Ort in Sachsen.

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Die Schlosswestfront nach dem Umbau 1912/13


Unwetter in Püchau

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Die Schäden am Schloss nach dem Wirbelsturm 1912


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Flussbett entstanden durch den Wolkenbruch 1926