Rückblick
Bilder von Veranstaltungen der letzten Jahre
|
Das Heimatfest 1999
|
Die Schweden kommen
|
|
Filmdreharbeiten 2004
|
Filmdreharbeiten 2006
|
|
Großes Kostümfest 2006
|
House Castle 2005
|
| Lebendiges Tafelkunstwerk |
Lesungen
|
|
Silvester 2003
|
Sommertheater 2004
|
|
Sommertheater 2006
|
Sonstige Bilder - themenbezogene Feiern
|
|
Weihnachtsspektakulum
|
Schlossführungen
|
Schloss Püchau - Kulturkalender 2010
"Tafelkunstwerk" auf Schloss Püchau kann mit Molitorschem Geschenk ans Bildermuseum aufwarten

Der Geist Molitors wehte am sonnigen Septembernachmittag durch das in Rot des russischen Weins versunkene Schloss ß Püchau. Zum 5. Mal hatte Schloßherrin Benita E. Goldhahn zum „Lebendigen Tafelkunstwerk „ eingeladen , um an einer opulent geschmückten Tafel im Marmorsaal vor interessiertem Publikum mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Wissenschaft über eine Persönlichkeit zu disputieren, der im Museum der Bildenden Künste eine Ausstellung gewidmet wird.
Der Püchauer Kreis huldigte heuer dem Grafiker, MALER UND Bildhauer Molitor, der u.a. die Figurengruppe zu Goethes Faust am Eingang zu „Auerbachs Keller“ schuf.
Bernhard Rothenberger, Chef des Kellers äußerte an der Tafel:“ Manchmal sind die Kunstwerke bekannter als der Künstler selbst“ und philosophierte weiter über die Leipziger Jahre des Bildhauers.
Benita Goldhahn eröffnete die Tafelrunde im geschmeidigem Französisch nicht nur in Reminiszenz an die Tableaux vivants im Frankreich des 18. Jahrh., sondern auch um eine Grußbotschaft des Direktors des Goetheinstituts , Dr. Ulrich Sacker zu übermitteln. Während der kürzlichen Städtepartnerschaftsreise nach Lyon lernte sie den Germanisten kennen und stellte in rührender Überraschung fest, dass auch er in einem Pariser Schloss eine Lebende Tafel kreiert hatte.
„Es gibt den Ort Pickließem…“ließ Uta Reinshagen den Geburtsort Molitors in gewohnt genialer Weise in ihre erstklassigen Limericks einfließen, während Michael Hametner den aufmerksamen Zuhörern eine Dankesrede des Bildhauers an die Stadtoberen bescherte, was die bisherige These, Molitor sei ein Alleingänger gewesen, ziemlich widerlegte. Lange hatte er dafür in Archiven gewühlt. Künstlerin Britta Schulz verknüpfte in ihrer profunden Rede Mythologie und Freimaurertum und brachte Mystik und Symbolik des Künstlers Aufenthalt in Leipzig zusammen mit erkennbaren Freimaurerzeichen auf Schloss Püchau .Während sich die illustre Tafelrunde weiteren Geist- Betrachtungen hingab, band sich die Künstlerin eine Malerschürze um und hielt die Parlierenden im Marmorsaal auf der Leinwand an der Staffelei fest.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Erfrischend und hinreißend war der Gesang der Elfinnen des Reclam Gymnasiums, Luise Goldfuß, Leonie Reinshagen und Anne Wihan ,wobei eine der drei im späteren Gästebucheintrag wissen ließ: „Wenn ich heirate, dann auf jeden Fall auf diesem zauberhaften Schloss!“, ob das Mutter Gabriele auch schon weiß?
Günter Neubert, Komponist und Präsident der Grieg-Begegnungsstätte bescherte den Tafelnden nicht nur wundervolle Musikstücke der Molitorschen Zeit , sondern ging mit seinem Spiel auf das Wortgefecht ein, was Balsam für die Seele der Zuhörenden war. Die Vielschichtigkeit des Künstlers veranschaulichte Birgit Hartung , virtuos und mit quellenklarer Stimme die Tochter Molitors verkörpernd. Im wahren Leben schreibt die Kunstwissenschaftlerin derzeit ihre Doktorarbeit über den großen unbekannten Bekannten. Kunstsammler Bodo Pientka, einige echte Molitorsche Werke besitzend, äußerte lapidar, eines davon könnte er eigentlich anlässlich der Püchauer Tafelrunde dem Leipziger Bildermuseum stiften. Die Schloßherrin griff diese Idee sofort auf und stellte Verbindlichkeit her. Dr. Hans-Werner Schmidt nahm`s wohlwollend und dankbar zur Kenntnis.
Leipzigs einstiger Stadtplaner Nils Gormsen agierte als Mathieu Molitor höchstpersönlich und überbrachte zusammen mit seiner Ehefrau Helene, genannt Hella( im wahren Leben seine Muse Hella Müller) ein amüsantes Wortspiel samt begleitender Skulpturenschau.
Beseelt von den Deklamationsspaziergängen in das vorvergangene Jahrhundert beendete Benita Goldhahn den Wortreigen mit Gottfried Winklers Zitat , der es wie Max Klinger auch schon an die Tafel schaffte, „Sibi, arti, amicis“,dankte allen Tafelnden und Besuchern für den dargereichten geistigen Humus und verabschiedete ihre Gäste mit einem Rückert Gedicht.
Benita E. Goldhahn
Schloss Püchau am 21. September 2010
Download: Artikel in der LVZ-Muldental vom 25.09.2010
Faustscher Osterspaziergang auf Schloss Püchau
Chef des Auerbachs Keller bereits zugesagt
mit anschließender Schlossführung in & auf den Gemäuern des 1000 jährigen Herrensitzes
(Bei Regenwetter Schlossführung & Lesung im Wappensaal am offenen Kaminfeuer)

Nachschau, bitte hier klicken um ein pdf zu öffnen
Quelle: LVZ vom 07.04.10
Die tudorgotische Schlossanlage, vor den östlichen hohlen finsteren Toren der Stadt Leipzig gelegen, lässt so manche geistreiche Brücke zwischen den Welten schlagen.
Nachdem ohnmächtige Schauer körnigen Eises von der bereits grünenden Flur geflohen sind, lädt die Schloßherrin durch des Frühlings holden belebenden Blick zum Faustschen Osterspaziergang im englischen Schlosspark ein.
Die Besucher lustwandeln gemeinsam mit Benita E. Goldhahn und Sohn Alfred über die vom Eise befreiten Wiesen , Pfade, vorbei an Bächen und Wasserlachen. Angeführt von einem den Frühlingskranze tragendem Kind erleben die Schlossbesucher Hoffnungsglück bei wohlklingender Poesie und beseeltem Gesang. Anschließend lassen sich die Gäste in und auf den Gemäuern des mehr als 1000 Jahre altem Herrensitzes eine historische Schlossführung angedeihen.
Dabei werden sie Augenzeuge der aktuell freigelegten Fundstücke .Das Schlossherrenehepaar Lothar P. und Benita E. Goldhahn wird nicht müde, immer wieder neue Kreativbaustellen zu eröffnen. Augenblicklich laufen die Restaurierungsarbeiten an der Südfassade auf Hochtouren, jeder frostfreie Tag wird genutzt, um die jahrhundertealten, übereinander gelagerten Schichten freizulegen, aufzuspüren und in denkmalspflegerischer Manier der Nachwelt zu bewahren.
So wurden Fragmente einer mannshohen, nach außen geöffneten Schießscharte ausgegraben, die deutliche Spuren eines Einschlags einer Kanonenkugel aus dem 30 jährigen Krieg erkennen lässt. Ein weiteres seltenes Fundstück ist ein sogenannter „Feierabendziegel“ aus dem Jahre 1258 , der zur Abdeckung der Festungsmauer diente und als Handstrichziegel gefertigt wurde.
Die Idee, geneigte Besucher zu einem Osterspaziergang einzuladen, wurde bei B. E. Goldhahn geboren, da sie zum diesjährigen „Lebendigen Tafelkunstwerk“ am 19.September zu Matthieu Molitor, den Erschaffer der Figurengruppe zu Goethes „Faust“ am Eingang des Auerbachs Kellers, interessierte Gäste empfängt.
Das großformatige Gemälde „Osterspaziergang“ wurde 1913 vom Koffer- und Taschenfabrikanten Moritz Mädler bei Matthieu Molitor (1873 geb., 1929 in Leipzig gestorben) in Auftrag gegeben.
Eine besondere Freude ist es der Burgherrin, dass bereits Herr Rothenberger, Chef des Auerbachs Kellers für das heitere Geist-, Musik- und Wortgefecht zugesagt hat.
Jahr für Jahr finden sich immer mehr Zuhörer und Zuschauer, die den ca. 20 Tafelgästen amüsiert lauschen.
- Ostermontag, den 5. April, 15.00 Uhr
Bei „ohnmächtigen Schauern“ Lesung in den Gemächern am lodernden Kaminfeuer mit Schlossführung.
Sinnliche Lesung zum Muttertag im Mai
... die Zeit entschleunigen und innehalten... Im Rhododendronblütenmeer im Marmorsaal liest die Schlossherrin Benita G. aus den Memoiren der Gräfin Walburga von H. und anderen beseelten Schriften. (v. Aurel - Strittmatter)
Lassen Sie sich im Blütenduft berühren von der stillen Melancholie der Schöpfung , der Schönheit der Architektur, dem geistreichen Humus der Poeten und den Wogen des Gesangs.
- Sonntag, den 9. Mai, 15.00 Uhr
Landlust im grünen Vogtland
Schlosstage im Gut Neumark am 19. & 20. Juni 2010 von 10 bis 19 Uhr
Himmelsfahrtspicknick auf der Lustwiese im englischen Park
"Durch des Frühlings holden, belebenden Blick ..." lasst uns wieder die große, weiße Tafel im saftigen Grün legen, die mitgebr. Kulinarien, Gedichte, Balladen & Gesänge austauschen, unsere Seelen nähren u. Herzen erwärmen inmitten der weißen Buschwindröschenteppiche.
- Donnerstag, den 13.5., 12.00-16.00 Uhr
Große Historische Schlossführungen mit der Schlossherrin

Bei Wagnerschen Klängen führt Benita Goldhahn über Zinnen, durch Burgstuben & Säle und parliert dabei über 1000 Jahre Deutsche Geschichte, Philosophie u. Poesie.
Empfang durch Heinrich von Taube,
dem burlesken, kurfürstlichen Kämmerer aus der Zeit des 30 j. Krieges
- 25. Juli, 22.August und 24. Oktober, jeweils sonntags 15 Uhr
Lebendiges Tafelkunstwerk

Heiteres Geist-, Musik- und Wortgefecht im Marmorsaal
mit Plauderei über Mathieu Molitor & seine Zeit
Das unbekannte bekannte Leipziger Universalgenie!
1873-1929, Graphiker, Maler & Bildhauer,
Erschaffer der Figurengruppe zu Goethes "Faust" am Eingang zu Auerbachs Keller
Gestaltet von Benita Goldhahn und namhaften, kostümierten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft...
- Ein künstlerischer Beitrag zur Kabinettausstellung im Museum der bildenden Künste Leipzig (12.8.-24.10.2010)
- Sonntag, den 19. September, 15.00 Uhr
Unsere Schlips- und Kragenradtouren mit Niels Gormsen
- 18. April: Zum Kloster Helfta & Seeburger Schloss am Süßen See durch blühende Aprikosenplantagen
- 18. Juli: Zum Schloss in Güldengossa mit Besuch der Hildebrandtorgel & in der Störmthaler Kirche
- 15. August: Um den Schladitzer & Werbellinar See mit Singen an der Zschortauer "Bach Orgel"
Ständige Ausstellung des Leipziger Künstlers Peter Walter

Im Erdgeschoss des Schlosses
Ständige Ausstellung: "Napoleons Panoptikum"“

Im II. Obergeschoss des Schlosses
Unser Schlossrestaurant ist von Ostern bis Oktober
samstags, sonn- und feiertags von 11 - 18 Uhr geöffnet.
Sie haben aber die Möglichkeit jederzeit für Hochzeits-, Familien-, und andere Feiern Räumlichkeiten unter Tel. 03425-816948 anzumieten.
Anfragen auch über E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
oder nutzen Sie unser Kontaktformular
Schauen Sie auch in unsere Rubrik: Feiern & Mieten.
Separate Führungen mit der Schlossherrin
auch in Englisch, Französisch und Russisch
(auf Vorbestellung ab 30 Personen möglich)

















